Die Hauptattraktionen Gythions bestehen aus der Ansammlung der zahlreichen Fischerboote im Hafenbecken, der neoklassischen Gebäude an der eindrucksvollen Hafen-Promenade, dem antiken Theater und der Kranae-Insel, einer der eindrucksvollsten Orte der Gegend. 1898 wurde die Kranae-Insel durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Nach Homer ist die Insel der Ort, wo die schöne Helena aus Sparta ihre erste Nacht mit Paris aus Troya verbrachte. Bei seiner Abreise vergaß Paris der Sage nach seinen Helm ("Kranos"), wodurch die kleine Insel ihren Namen erhielt. In der Mitte der Insel befindet sich der Janetakis-Turm, der ungefähr im 17.
Jahrhundert errichtet wurde. Er beheimatet heute das historische und ethnologische Museum der Mani, das die Entwicklung der Region dokumentiert. Am Ende der Insel befindet der eindrucksvolle, 23Meter hohe Leuchtturm, erbaut 1873.
Im nördlichen Teil von Gythion, nahe der Stadtgrenze und neben den Armeeanlagen, befindet das antike Theater der Stadt. Nach der Mythologie erbauten es ebenfalls Herkules und Apoll, bevor es in der römischen Zeit erneuert wurde.
Das ungefähr 75m umfassende Auditorium, das in vier Abschnitte aufgeteilt ist, ist gut erhalten und im Sommer werden Stücke antiker Autoren aufgeführt. Man kann noch die Fundamente der ersten Bühnenwand erkennen, die der frühchristlichen Phase entstammen.
Südöstlich vom Theater befand sich die antike Agora und circa 50m oberhalb des Theaters auf einem Hügel befand sich die Akropolis, man kann die Überreste ihrer Mauern noch gut erkennen. Hier lag der Tempel der Athene und das Tor des Castorides sowie eine Brücke, die heute noch in Teilen erhalten ist. Wenige Meter außerhalb von Gythion lädt der wunderbare Sandstrand Mavrovouni Touristen zum schwimmen und ausspannen ein, es wird von Bäumen gesäumt und Tavernen laden zum griechischen Mittagsmenü ein. Die friedvolle Ruhe des Mavrovouni-Strandes bietet ideale Möglichkeiten für alle, die entspannen möchten, aber auch Windsurfen ist möglich, da zu bestimmten Uhrzeiten ein kräftiger Wind bläst.









