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3. Tagesexkursion: Monemvasia - Elafonissos - Neapolis

 

Am fernen Ende der Peloponnes, an der südöstlichen Küste der Halbinsel mit Blick auf das mirtoonische Meer, in einer Entfernung von 75 Km von Gythion, befindet sich Monemvasia.

Ein charakteristischer riesiger Felsblock, ein "überdimensioniertes Schiff" nach dem griechischen Dichter Yiannis Ritsos, aus dem Meer herausragend und nur wenige Meter von der Küste platziert, wird es oft als das "Gibraltar Griechenlands" bezeichnet. Ein dünner Streifen Land verbindet es mit Gefyra, einem Fischerdorf auf dem Festland, der Fußweg dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Im nördlichen Teil der Bucht befinden sich wenige Häuser, die das alte Monemvasia bilden. Neben dem Weg befindet sich der Friedhof, wo Ritsos 1989 in seinem Heimatort begraben wurde. Nach dem Friedhof erreicht man die untere Stadt von Monemvasia, die heute als Festung bezeichnet wird und von drei Seiten von einer Festungsmauer beschützt wird. Hier befinden sich zahlreiche Kirchen, beispielsweise Panagia Chrisafitissa, Panagia Myrtidiotissa, Christos Elkomenos, Agia Sofia. Ein schmaler, steiler zick-zack-Pfad verbindet die untere Stadt mit der oberen Stadt. Der Name der Festungsstadt Monemvasia impliziert bereits, dass sie nur einen einzigen Zugang besitzt (Moni= einzig, emvasia= Eingang), in ihr scheint ein Traum Wirklichkeit zu werden.
 
Horden von Tagesauflüglern überfallen regelmäßig die wenigen Cafes und Souvenirläden, die sich in den höhlenartigen byzantinischen Behausungen angesiedelt haben, jedoch bei Einbruch der Nacht kehrt wieder Frieden ein. Am Gipfel des Felsens befindet sich die Kirche der Heiligen Sophia aus dem 13. Jahrhundert. Die schmalen Pfade, die sich am Felsen herunterschlängeln, reichen bis zum kristallklaren Wasser des Ägäischen Meers.
 
Einige Kilometer weiter kann man mit einem Boot zum kleinen Eiland Elafonissos übersetzen, es ist wohlbekannt für seine Strände sowie für seinen frischen und günstigen Fisch und Hummer. Alternativ kann man etwas weiter entfernt, den südlichsten Hafen des Südostfingers der Peloponnes, Neapolis besuchen, um dann spätabends zufrieden nach Gythion zurückzukehren.

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